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Leistung

Apparative Lymph­drainage

Gezielte Unterstützung bei Lymphödemen und Schwellungen – mit rhythmischen, dosierten Druckimpulsen.

Die apparative Lymphdrainage – fachlich als apparative Kompressionstherapie oder intermittierende pneumatische Kompression (IPK) bezeichnet – ist eine physikalische Behandlungsmethode, die den Abtransport überschüssiger Gewebeflüssigkeit unterstützt und dazu beitragen kann, Schwellungen zu reduzieren. Sie kommt insbesondere bei Lymphödemen, Lipödemen und weiteren ödembedingten Beschwerden zum Einsatz.

Wann ist die apparative Lymphdrainage sinnvoll?

Die Behandlung kann unter anderem bei folgenden Erkrankungen und Beschwerden infrage kommen:

  • primären und sekundären Lymphödemen
  • Lipödemen
  • venösen Ödemen und venösen Stauungszuständen
  • Ödem-Mischformen
  • Schwellungen nach Verletzungen oder Operationen
  • Stauungszuständen infolge eingeschränkter Beweglichkeit

Wie läuft die Behandlung ab?

Bei der Behandlung wird ein spezielles IPK-Gerät eingesetzt. Mithilfe luftgefüllter Manschetten erzeugt das Gerät rhythmische, individuell einstellbare Druckimpulse, die den Flüssigkeitstransport im Gewebe und den Rückfluss der Lymphflüssigkeit unterstützen können. Die apparative Lymphdrainage orientiert sich in ihrer Zielsetzung an der Manuellen Lymphdrainage (MLD). Während dort sanfte Handgriffe den Lymphabfluss unterstützen, übernimmt hier ein Gerät die rhythmische Druckbehandlung. So kann die Entstauung bei lymphatischen und ödembedingten Beschwerden zusätzlich gefördert werden.

Vor Beginn werden die Beschwerden und die medizinischen Voraussetzungen geprüft. Anschließend wird die betroffene Körperregion in eine passende Kompressionsmanschette gelegt. Das Gerät befüllt einzelne Luftkammern nacheinander und erzeugt dadurch eine rhythmische Druckwelle. Diese unterstützt den Flüssigkeitstransport im Gewebe und kann dazu beitragen, Schwellungen sowie Spannungs- und Schweregefühle zu verringern.

Die Anwendung erfolgt mit individuell eingestelltem Druck und angepasster Behandlungsdauer. Sie kann als eigenständige Maßnahme oder als Bestandteil eines umfassenden Entstauungskonzepts eingesetzt werden.

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